Pinnwand- Aktuelles aus Hornburg

  

Geänderte Öffnungszeiten im Heimatmuseum Hornburg

Im Heimatmuseum wird zurzeit die Ausstellung „Hornburg und seine jüdische Gemeinde“ gezeigt. Diese Ausstellung ist bis zum 29. Januar 2017 zu sehen.

Die Vernissage hat 04.12.2016 stattgefunden.

Für die Dauer dieser Ausstellung gelten im Heimatmuseum veränderte Öffnungszeiten:

Donnerstag bis Samstag von 14.00 bis 16.00 Uhr

Sonntag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

 

Das Heimatmuseum Hornburg hat vom 23.12.2016 bis einschließlich 04.01.2017 geschlossen.

 

An folgenden Sonntagen werden Führungen angeboten: 11.12.,18.12., 08.01., 15.01., 22.01. und 29.01., jeweils um 15.00 Uhr, sowie nach Vereinbarung.

 

Für Gruppen von mindestens 7 Personen bietet das Heimatmuseum kostenlose Führungen donnerstags und freitags, vor- und nachmittags an.

 

Vereinbarung: Frau Dr. Heise, Telefon tagsüber von Montag bis Freitag 05334 / 1507. E-Mail: stadtarchiv@schladen.de oder info@museum-hornburg.de

 

Der Eintritt für die Dauer der Ausstellung ist frei.


Erzbischof Schick besuchte Geburtsort von Clemens II.

Hornburg ist stolz auf den Bamberger Bischof und deutschen Papst

Hornburg ist heute Ortsteil der Gemeinde Schladen-Werla im Landkreis Wolfenbüttel. Die rund 2500 Einwohner sind sehr stolz auf den größten Sohn ihrer Stadt. Das wurde auch beim Besuch von Erzbischof Schick deutlich, der von Bürgermeister Andreas Memmert herzlich empfangen wurde und sich in das Goldene Buch eintragen durfte. Schick besichtigte auch die 1977 erbaute St.-Clemens-Kirche, deren Patron der heilige Papst Clemens I. ist, denn Clemens II. wurde nicht heiliggesprochen.

Suidgers Mutter war die Schwester des Erzbischofs Walthard von Magdeburg. In Halberstadt empfing er die Priesterweihe. Als Kaplan des Erzbischofs Hermann von Hamburg-Bremen traf Suidger erstmals mit Kaiser Konrad II. zusammen, der ihn 1035 zum königlichen Kaplan ernannte. Suidger wurde engster Berater des Königs Heinrich III. und blieb dies auch, als er am 8. September des Jahres 1040 zum Bischof von Bamberg gewählt wurde. 1041 gründete Suidger das Benediktinerkloster Theres am Main. Auf Vorschlag Heinrichs III. wählten Volk und Klerus von Rom am Heiligen Abend des Jahres 1046 Suidger zum Papst, er nahm den Namen Clemens II. an. Bereits für Januar 1047 berief Clemens II. eine Synode ein, bei der er Gesetze gegen die Simonie (Kauf geistlicher Ämter) erließ. Mit seinen Reformen verschaffte er sich vor allem beim römischen Adel viele Feinde.

Schon im September 1047 starb er auf einer Reise bei Pesaro an der Adriaküste vermutlich an einer Bleivergiftung. Auch als Papst behielt er das Amt des Bamberger Bischofs und hielt so als Papst weit über das übliche Maß hinaus seinem Heimatbistum die Treue. Sein letzter Wunsch, in Bamberg begraben zu werden, wurde erfüllt. Im Bamberger Dom gibt es daher heute hinter der Kathedra das einzige erhaltene Papstgrab nördlich der Alpen. Sein päpstliches Gewand und die Grabbeilagen sind im Bamberger Diözesanmuseum ausgestellt.

Aus Anlass des 960. Todestages vom Papst Clemens II. fand 2007/2008 eine Sonderausstellung im Papst-Clemens-Gedächtnisraum des Heimatmuseums in Hornburg statt, dabei wurden auch Leihgaben aus Bamberg ausgestellt.

 

Fotos: Henning Meyer

Eindrücke vom Bauernmarkt 2015

Hornburg im September 2015

Hornburg durfte auch in diesem Jahr wieder tausende Besucher begrüßen, die bei schönsten Sonnenschein den diesjährigen Bauernmarkt besuchten. Es war wirklich wieder eine gelungene Veranstaltung. Vielen Dank dafür an die Ausrichter der "Werbegemeinschaft Hornburg"!

Helfensteller/Stadtmarketing


Fotos: Helfensteller/Stadtmarketing
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