Museen in Hornburg und Schladen sowie Biedermeierhaus

Fotograf: Henning Meyer
Fotograf: Henning Meyer
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag
von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
und Sonntag
von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Förderkreis Heimatmuseum

Hornburg e.V.

Montelabbateplatz 1

38315 Hornburg

 

Telefon: 0 53 34 / 22 34

Fax: 0 53 34 / 9 48 87 73

Internet: www.museum-hornburg.de

Email: info@museum-hornburg.de


Im Zentrum der mittelalterlichen Fachwerkstadt Hornburg, liegt das Heimatmuseum der Kleinstadt. Hornburg ist die Stadt Papst Clemens II, der im Jahre 1005 in Hornburg geboren wurde. Die Stadt Hornburg ist staatlich anerkannter Erholungsort und kann auf eine über 1.000 jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahre 994 wurde Hornburg durch Otto III erstmalig urkundlich erwähnt. Die Geschichte Hornburgs ist im Heimatmuseum dargestellt.

 

Das Heimatmuseum befindet sich in einem 1769 gebauten Fachwerkhaus, das zum damaligen Zeitpunkt als Gutshaus gebaut worden ist. Das Gebäude wurde dann Mitte des 19. Jahrhunderts von der Stadt Hornburg erworben und diente dann rd. 100 Jahre als Schulgebäude. 1966 zog die Schule in ein neues Gebäude um und das alte Fachwerkhaus sollte abgerissen werden.

 

Am 11. Dezember 1970 wurde der Förderkreis Heimatmuseum gegründet. In unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden haben Hornburger Bürger dieses Museum geschaffen. Das Gebäude wurde dadurch vor dem Abriss bewahrt. Am 29. April 1972 wurde das Heimatmuseum eröffnet.

 

1976 wurde das Museum mit Mitteln des Bonner Konjunkturprogrammes saniert. Die Ausstellungsfläche erhöhte sich auf über 700 m². Das Heimatmuseum wird seit der Gründung ehrenamtlich geführt.

 

Verschaffen Sie sich auf unserer Internetseite einen kleinen Einblick in das Hornburger Heimatmuseum. Sie werden sehen, ein Besuch lohnt sich.

 


Biermeierhaus Hornburg

Burggraben
38315 Hornburg


Öffnungszeiten:


jeden Sonntag von 14.30 - 17.00 Uhr


Das Biedermeierhaus ist eine Außenstelle des Heimatmuseums und befindet sich im Burggraben unterhalb der Burgmauer. Das Haus enthält eine vollständig eingerichtete Kleinbürgerwohnung aus der Zeit der Jahrhundertwende. Im Erdgeschoß befinden sich Küche, Waschhaus und Wohnstube. Im ersten Stock sind außer dem Schlafzimmer eine Nähstube und die Wurstkammer. Auf dem ein Meter breiten Hof - dahinter ragt die zehn Meter hohe Burgmauer empor steht noch das damals übliche Trockenklosett

 

Erbaut wurde das Haus in der Biedermeierzeit um 1800. Es ist mit Möbeln aus der Gründerzeit eingerichtet. Im Schein der Petroleumlampen können sich die Besucher in diese Zeit versetzen. Elektrisches Licht und fließendes Wasser gibt es nicht im Biedermeierhaus.

 

Das Haus wurde liebevoll eingerichtet und wird vom Heimatmuseum betreut.

Heimathaus "Alte Mühle" 

Mühlenstraße 1
38315 Schladen

 

Internet: www.heimathaus-schladen.de

Öffnungszeiten:


Jeden 1. Sonntag im Monat, 14.00 - 17.00 Uhr
Führungen sind nach Vereinbarung täglich möglich
Eintritt frei, Spenden gern gesehen


Wie der Name bereits erahnen lässt, befindet sich das Schladener Heimatmuseum in dem Gebäude einer ehemaligen Mühle. Die 1704 erbaute Wassermühle wurde im Zuge der Mühlenrationalisierung im Braunschweiger Land in 1957 aus dem Dienst genommen. 1968 und 1980 teilweise zu Museumszwecken umgebaut beherbergt der rustikale Fachwerkbau heute bedeutende Zeugnisse der Region Schladen.

Die in sich abgeschlossenen Ausstellungsbereiche lassen den interessierten Museumsbesucher in die jeweilig dargestellten Zeiten "eintauchen". Eine reiche Auswahl archäologischer Funde geben Kunde von der damaligen Zeit und belegen die 7-tausendjährige Besiedelung dieser Landschaft zur Jungsteinzeit, Kupfer-, Bronze-, und Eisenzeit und Mittelalter. Übersichtliche Informationstafeln in Schrift und Bild geben die nötigen Erklärungen. Besonders herausgestellt ist auch die Zeit der Ottonen im 10. und 11. Jahrhundert, denn mit der Geschichte der Pfalz Werla erfährt diese Region eine besondere Gewichtigkeit.

Exponate der Neuzeit erhellen das Thema "Wohnen und Arbeiten im letzten Jahrhundert" und machen die Orts-, Vereins- und Kirchengeschichte transparent. Eine weitere kleine Ausstellung ist dem wohl größten Sohn Schladens, dem königlichen Baumeister Leo von Klenze, gewidmet.